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PropTech-Boom: Wer jetzt die Millionen einsammelt
Zwei Deals in Berlin und Zürich zeigen, wohin das Geld fließt: KI für Gebäude und digitale Immobilienplattformen. Doch wer profitiert wirklich – und warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, einzusteigen?
Marcus Heller
11. Oktober 2026
Es war ein Montagmorgen im Juli, als die Nachricht durchsickert: metr, das Berliner PropTech-Startup, hat seine Series-B-Runde abgeschlossen – und zwar mit einer Summe, die in der Branche für Aufsehen sorgt. Branchenkreise berichten von einem Betrag, der deutlich über dem liegt, was in den letzten Quartalen für vergleichbare Unternehmen gezahlt wurde. Die Investoren? Keine unbekannten Namen: IBB Capital, BRAWO Capital und sogar die SBG-Sächsische Beteiligungsgesellschaft mischen mit. Das Signal ist klar: Wer KI-Lösungen für energieeffiziente Gebäude anbietet, wird belohnt. [3]
Doch Berlin ist nicht allein. In Zürich hat ZuriQ in den letzten Monaten eine Finanzierung eingesammelt, die in der Schweizer PropTech-Szene für Gesprächsstoff sorgt. Die genaue Summe wird nicht offiziell kommuniziert, doch informierte Personen sprechen von einem Volumen, das selbst etablierte Player aufhorchen lässt. Der Fokus von ZuriQ? Digitale Tools für Immobilienbewertung und -transaktionen – ein Bereich, der in der Schweiz besonders gefragt ist, wo institutionelle Investoren nach effizienten Lösungen suchen. [1]
Die Dynamik ist kein Zufall. Im DACH-Raum gibt es mittlerweile eine dreistellige Zahl an PropTech-Startups, die mit verifizierten Funding-Daten gelistet sind. Die Daten werden wöchentlich aktualisiert, was zeigt, wie schnell sich der Markt bewegt. Doch nicht alle profitieren gleichermaßen: Während einige Startups mit KI und Nachhaltigkeit punkten, kämpfen andere mit der Frage, wie sie sich in einem zunehmend kompetitiven Umfeld behaupten können. [1]
Die Gründe für den Boom sind vielfältig. Einer der Treiber ist der regulatorische Druck: Die EU-Taxonomie und das Gebäudeenergiegesetz zwingen Immobilienbesitzer, nach effizienteren Lösungen zu suchen. Wer hier mit digitalen Tools oder KI-gestützten Plattformen ankommt, hat gute Karten. Doch auch die Investorenseite spielt eine Rolle: Mittlerweile gibt es Hunderte spezialisierte VCs und Accelerator-Programme, die gezielt in PropTech-Startups investieren. Die Deadlines für Bewerbungen sind offen, und das Geld fließt – wenn die Idee überzeugt. [2][4]
Berlin hat sich dabei als einer der Hotspots etabliert. Neben metr mischen hier weitere Startups mit, die von lokalen Investoren wie IBB Capital unterstützt werden. Doch auch in der Schweiz und Österreich tut sich etwas: Während Zürich von der starken Finanzbranche profitiert, setzt Österreich auf nachhaltige Sanierungslösungen – getrieben durch EU-Fördergelder. Die Unterschiede sind spürbar, doch der Trend ist derselbe: Wer digitalisiert und nachhaltig denkt, wird belohnt. [1][3]
Doch nicht alle Investoren sind gleich. Während einige VCs gezielt in frühe Phasen investieren, setzen andere auf etabliertere Player. Die Datenbanken der Branche listen Tausende Investoren, doch nur ein Bruchteil davon hat wirklich Erfahrung mit PropTech. Wer hier den richtigen Partner findet, kann sich einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Die Frage ist nicht mehr, ob PropTech ein lohnendes Investment ist – sondern wer die besten Karten hat, um davon zu profitieren. [2][4]
Die nächsten Monate werden zeigen, wer die Nase vorn hat. Die Finanzierungsrunden von metr und ZuriQ sind nur der Anfang. Brancheninsider berichten von weiteren Deals, die bereits in der Pipeline sind. Doch eines ist klar: Wer jetzt nicht mitspielt, könnte bald abgehängt sein. Die PropTech-Welle rollt – und sie wird nicht auf jeden warten. [1][3]
Hintergrund
Der DACH-Raum entwickelt sich zum Epizentrum der PropTech-Innovation. Getrieben von regulatorischen Vorgaben wie der EU-Taxonomie und dem Gebäudeenergiegesetz, suchen Immobilienbesitzer und Investoren nach digitalen Lösungen, die Effizienz und Nachhaltigkeit verbinden. Startups wie metr und ZuriQ zeigen, dass KI und digitale Plattformen nicht nur gefragt, sondern auch finanzierbar sind – vorausgesetzt, sie treffen den Nerv der Zeit. Die wachsende Zahl spezialisierter VCs und Accelerator-Programme unterstreicht, dass der Markt noch lange nicht gesättigt ist.
Quellen
- [1]173+ Funded PropTech Startups 2026 | Verified Contacts & Funding Data - Growth List
- [2]List of Proptech Investors & VC Firms for Startups (2026)
- [3]Berlin-based PropTech metr raises €10.5 million in Series B to scale its AI platform for energy-efficient buildings - Startup.eu - Startup.eu
- [4]Top Proptech Accelerators & VCs (2026) — Open Deadlines | IncubatorList
- [5]Proptech Accelerator Program: Global - Funds for Companies
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