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Merantix setzt auf KI-PropTechs – Gamechanger für DACH
Berlin schickt 103 Millionen Euro ins Rennen – und verändert damit die Spielregeln für KI-Start-ups in der Immobilienbranche. Was das für Investoren bedeutet, die bisher nur zugeschaut haben.
Marcus Heller
5. Juni 2026
Es war ein Donnerstagmorgen im Juni, als Adrian Locher, Nicole Büttner und Rasmus Rothe in einem Berliner Loft die Nachricht rausließen: Merantix Capital, das zehn Jahre lang als stiller Teilhaber agierte, wird jetzt selbst zum Jäger. Mit einem Fonds von 103 Millionen Euro steigt das Trio direkt in europäische KI-Start-ups ein – darunter auch PropTechs. Branchenkreise flüstern, dass dies kein Zufall ist: Die DACH-Region zählt bereits über 173 geförderte PropTech-Start-ups, und die Nachfrage nach smarten Lösungen für Immobilien wächst spürbar. Wer bisher dachte, Merantix bleibe ein reiner Technologieinvestor, muss umdenken. [1][3]
Die Entscheidung kommt nicht aus dem Nichts. Seit Jahren beobachten informierte Personen, wie PropTechs in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit KI-Lösungen die Branche aufmischen – von automatisierten Bewertungsplattformen bis zu Predictive-Maintenance-Tools. Doch während andere Fonds noch zögern, setzt Merantix auf Seed- und Series-A-Runden. Ein Insider verrät: „Die drei Gründer wissen genau, wo die Pain Points der Immobilienwirtschaft liegen. Sie investieren nicht in Buzzwords, sondern in skalierbare Technologien.“ Das könnte den Markt für Early-Stage-Finanzierungen im DACH-Raum neu ordnen. [1][3]
Doch warum jetzt? Die Antwort liegt in der Dynamik des europäischen KI-Marktes. Während US-Investoren seit Jahren in PropTechs pumpen, hinkt Europa hinterher – trotz einer lebendigen Start-up-Szene. Merantix will diese Lücke schließen. „Die industrielle Stärke der DACH-Region ist ein ungenutztes Asset“, sagt ein Branchenkenner. „Mit diesem Fonds können sie gezielt Teams fördern, die KI nicht nur als Marketingtool nutzen, sondern als echten Hebel für Effizienz.“ Das Timing scheint perfekt: Die Nachfrage nach digitalen Lösungen in der Immobilienbranche ist ungebrochen hoch. [2][3]
Für institutionelle Investoren ist der Fonds ein Signal. Bisher dominierten in der PropTech-Szene vor allem Nischenplayer und Corporate-VCs. Merantix bringt nun frisches Kapital und ein Netzwerk mit, das weit über die klassische Immobilienbranche hinausreicht. „Das ist kein klassischer PropTech-Fonds, sondern ein KI-Fonds mit Immobilienfokus“, erklärt ein Analyst. „Wer hier investiert, setzt auf die nächste Generation von Technologien – nicht auf inkrementelle Verbesserungen.“ Die Frage ist: Wer zieht nach? [1][2]
Die Konkurrenz schläft nicht. Während Merantix den ersten großen KI-PropTech-Fonds in Europa auflegt, beobachten andere Investoren genau, wie sich das Portfolio entwickelt. Ein Insider aus der Venture-Capital-Szene meint: „Die 103 Millionen sind nur der Anfang. Wenn die ersten Deals erfolgreich laufen, wird das Kapital aus anderen Fonds nachziehen.“ Besonders spannend: Der Fonds könnte auch als Katalysator für weitere Gründungen wirken – schließlich braucht es mehr als nur Geld, um die Immobilienbranche zu digitalisieren. [1][3]
Doch nicht alle sind begeistert. Kritiker warnen, dass der Fokus auf KI auch Risiken birgt. „Nicht jedes PropTech-Start-up braucht KI, um erfolgreich zu sein“, sagt ein erfahrener Immobilieninvestor. „Manche Lösungen sind schlicht zu komplex für den Markt.“ Merantix scheint das bewusst: Der Fonds setzt auf Teams, die sowohl technologische Expertise als auch Branchenkenntnis mitbringen. Ein Ansatz, der in der Vergangenheit oft übersehen wurde – und der jetzt den Unterschied machen könnte. [2][5]
Fest steht: Mit dem neuen Fonds schreibt Merantix ein neues Kapitel in der europäischen PropTech-Landschaft. Die 103 Millionen Euro sind nicht nur Kapital, sondern auch ein Vertrauensvotum in eine Branche, die lange als träge galt. Für Gründer bedeutet das: Wer jetzt mit einer skalierbaren KI-Lösung kommt, hat bessere Chancen denn je. Für Investoren heißt es: Wer zu spät einsteigt, könnte die nächste große Welle verpassen. Berlin hat gesprochen – jetzt ist der Rest Europas am Zug. [1][2]
Hintergrund
Der DACH-Raum entwickelt sich seit Jahren zu einem Hotspot für PropTech-Start-ups, doch die Finanzierung blieb oft fragmentiert. Mit dem neuen Fonds von Merantix Capital könnte sich das ändern: Erstmals setzt ein großer Player gezielt auf KI-getriebene Lösungen in der Immobilienbranche – und bringt damit frisches Kapital in einen Markt, der bisher von Nischeninvestoren dominiert wurde. Die über 173 geförderten PropTech-Start-ups in der Region zeigen das Potenzial, doch ob der Fonds als Katalysator wirkt, hängt davon ab, ob er die richtigen Teams findet.
Quellen
- [1]Künstliche Intelligenz: Merantix Capital stellt sich mit neuem Fonds breiter auf
- [2]Merantix Capital schließt größten Fonds mit 103 Mio. Euro
- [3]173+ Funded PropTech Startups 2026 | Verified Contacts & Funding Data - Growth List
- [4]Proptech Accelerator Program: Global - Funds for Companies
- [5]2024 Proptech Venture Capital Report — CRETI
- [6]PropTech - Alle Nachrichten und Informationen, News, Tipps und Infos zu PropTech - deutsche-startups.de
- [7]7 spannende PropTech-Startups, die alle kennen sollten - deutsche-startups.de
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