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PSG Equity schließt 4,4-Mrd.-EUR-Fonds für DACH-Immobilien
PSG Equity hat seinen dritten europäischen Immobilienfonds mit einem Volumen von über 4,4 Milliarden Euro abgeschlossen. Für Investoren signalisiert dies die anhaltende Attraktivität des DACH-Raums als Kernmarkt für institutionelle Gewerbeimmobilien, insbesondere in Büro- und Wohnsegmenten.
Anna Lenz
17. September 2026
Der Abschluss des dritten europäischen Immobilienfonds von PSG Equity markiert einen Meilenstein für institutionelle Investoren im DACH-Raum. Mit einem Volumen von über 4,4 Milliarden Euro unterstreicht der Fonds die strategische Ausrichtung auf skalierbare Gewerbeimmobilien, insbesondere Büro- und Wohnimmobilien. Diese Asset-Klassen dominieren weiterhin die Investmentstrategien, da sie langfristige Mietverträge und stabile Cashflows bieten. Für Investoren bedeutet dies eine Bestätigung der Resilienz des europäischen Immobilienmarkts, trotz makroökonomischer Unsicherheiten. Der Fokus auf technologiegetriebene Projekte könnte zudem neue Renditechancen eröffnen. [1][2]
Der DACH-Raum bleibt der zentrale Anker für institutionelle Immobilieninvestments in Europa. Deutschland verzeichnete zuletzt ein spürbar gestiegenes Transaktionsvolumen im Gewerbeimmobiliensektor, was die Liquidität und Attraktivität des Marktes belegt. Österreich und die Schweiz fungieren als stabile Sekundärmärkte, die durch hohe Transparenz und regulatorische Sicherheit überzeugen. Diese Dynamik wird durch die zunehmende Verlagerung des Immobilieneigentums auf institutionelle Akteure wie Pensionskassen und Versicherungen verstärkt. Diese Investorengruppe bevorzugt direkte Immobilieninvestments, um langfristige Renditeziele zu erreichen. [5][6][7]
PSG Equity positioniert sich mit dem neuen Fonds als wichtiger Player im europäischen Immobilienmarkt. Der Fokus auf technologieaffine Immobilienprojekte spiegelt den Trend wider, digitale Infrastruktur und nachhaltige Nutzungskonzepte stärker in den Vordergrund zu rücken. Für Asset Manager ergibt sich daraus die Chance, Portfolios um zukunftsfähige Assets zu erweitern, die sowohl ESG-Kriterien als auch Renditeanforderungen erfüllen. Die Kombination aus institutionellem Kapital und innovativen Immobilienstrategien könnte die Marktstandards im DACH-Raum weiter prägen. [3]
Die Dominanz von Büro- und Wohnimmobilien im Fondsportfolio von PSG Equity unterstreicht die anhaltende Nachfrage nach diesen Segmenten. Im DACH-Raum sind diese Asset-Klassen besonders gefragt, da sie durch langfristige Mietverträge und geringe Leerstandsrisiken in Top-Lagen überzeugen. Institutionelle Investoren setzen zunehmend auf direkte Investments, um die Kontrolle über die Asset-Qualität und die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards zu gewährleisten. Diese Entwicklung könnte die Transaktionsdynamik im Gewerbeimmobiliensektor weiter beschleunigen. [1][2][5]
Der erfolgreiche Abschluss des Fonds fällt in eine Phase, in der der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt eine Erholung des Transaktionsvolumens verzeichnet. Diese Entwicklung ist vor allem auf die gestiegene Aktivität institutioneller Investoren zurückzuführen, die nach stabilen Anlageklassen mit inflationsgeschützten Erträgen suchen. Der DACH-Raum profitiert dabei von seiner wirtschaftlichen Stabilität und der hohen Dichte an renditestarken Immobilienstandorten. Für Investoren bietet dies die Möglichkeit, in einem liquiden Marktumfeld mit klaren regulatorischen Rahmenbedingungen zu agieren. [6][7]
Die zunehmende Bedeutung von ESG-Kriterien im Immobiliensektor könnte die Investmentstrategien von PSG Equity und ähnlichen Akteuren langfristig prägen. Institutionelle Investoren legen verstärkt Wert auf nachhaltige Gebäudezertifizierungen und energieeffiziente Nutzungskonzepte, um regulatorische Anforderungen und Mieterpräferenzen zu erfüllen. Der Fokus auf technologiegetriebene Immobilienprojekte könnte diese Entwicklung beschleunigen, da digitale Lösungen sowohl die Betriebskosten senken als auch die Attraktivität der Assets steigern. Für Asset Manager ergibt sich daraus die Notwendigkeit, ESG-Kompetenzen in ihre Due-Diligence-Prozesse zu integrieren. [3][5]
Der dritte europäische Fonds von PSG Equity bestätigt den Trend, dass institutionelle Investoren im DACH-Raum zunehmend auf direkte Immobilieninvestments setzen. Diese Strategie ermöglicht es ihnen, Portfolios gezielt nach Rendite- und Risikokriterien auszurichten und gleichzeitig die Kontrolle über die Asset-Qualität zu behalten. Die Konzentration auf Büro- und Wohnimmobilien in Top-Lagen unterstreicht die Präferenz für stabile Cashflows und langfristige Wertsteigerungspotenziale. Für Investoren könnte dies eine Blaupause für zukünftige Fondsstrukturen im europäischen Immobilienmarkt darstellen. [1][2][5]
Hintergrund
Der DACH-Raum etabliert sich zunehmend als bevorzugter Zielmarkt für institutionelle Immobilieninvestments. Die Kombination aus wirtschaftlicher Stabilität, hoher Liquidität und klaren regulatorischen Rahmenbedingungen macht die Region besonders attraktiv für Fonds wie den von PSG Equity. Gleichzeitig verschiebt sich das Eigentum an Gewerbeimmobilien zugunsten institutioneller Akteure, die langfristige Renditen und stabile Cashflows priorisieren. Diese Entwicklung könnte die Marktmechanismen im europäischen Immobiliensektor nachhaltig verändern.
Quellen
- [1]PSG Equity schließt dritten Europafonds mit über 4,4 Mrd. EUR - VC Magazin
- [2]PSG Equity erzielt beim endgültigen Abschluss seines Dritten Europäischen Fonds mehr als €4,4 Milliarden
- [3]PSG Equity
- [4]Investmentmarkt: Transaktionsvolumen steigt an
- [5]Immobilieneigentum verlagert sich auf Institutionelle - portfolio institutionell
- [6]Savills Deutschland | Deutscher Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien Q4 2023
- [7]Real estate investment market Germany Q2 2024 | DE | Cushman & Wakefield
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