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Foodforecast: 8 Mio. Euro für KI gegen Lebensmittelverschwendung

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Foodforecast: 8 Mio. Euro für KI gegen Lebensmittelverschwendung

Foodforecast Technologies schließt eine 8-Mio.-Euro-Finanzierungsrunde ab, um seine KI-Lösung für die Gastronomie auszubauen. Für Investoren signalisiert dies das wachsende Potenzial nachhaltiger PropTech-Lösungen — mit messbaren Kosteneinsparungen und ESG-Relevanz. Der DACH-Markt zeigt zunehmendes Interesse an digitalen Effizienztools im Immobilien- und Hospitality-Sektor.

Anna Lenz

1. März 2026

Die Series-A-Finanzierungsrunde von Foodforecast Technologies über 8 Mio. Euro unterstreicht die wachsende Bedeutung von KI-gestützten Lösungen zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen in der Gastronomie und Hotellerie. Die Runde wurde von Capnamic Ventures und HTGF angeführt, mit Beteiligung erfahrener Business Angels aus der Branche. Für Investoren ist dies ein Indikator für das steigende Interesse an PropTech-Startups, die operative Effizienz mit Nachhaltigkeitszielen verbinden. Die Technologie adressiert ein zentrales Problem: In der EU entstehen jährlich Lebensmittelabfälle im Wert von 143 Mrd. Euro, wobei der Gastronomiesektor allein 12 % der globalen Abfälle verursacht. [1][2][3]

Foodforecasts KI-Plattform nutzt Echtzeitdaten wie Wetter, Events und historische Verkaufszahlen, um Bestellmengen und Lagerhaltung in Großküchen und Hotels zu optimieren. Pilotprojekte zeigen eine Reduktion von Lebensmittelabfällen um bis zu 40 %, was für Betreiber Kosteneinsparungen von 3–7 % bedeutet. Diese Effizienzsteigerungen sind besonders für institutionelle Investoren relevant, die in Hotel- und Gastronomieimmobilien engagiert sind. Die Lösung bietet damit nicht nur ökologische, sondern auch wirtschaftliche Vorteile — ein zentraler Faktor für die Attraktivität des Modells. [1][2]

Der DACH-PropTech-Markt verzeichnete 2025 ein Investitionsvolumen von rund 1,2 Mrd. Euro, wobei etwa 20 % auf nachhaltige Lösungen entfielen. Foodforecasts Finanzierung fällt in diesen Trend und profitiert von der zunehmenden Verknüpfung von Immobilienmanagement mit digitalen Effizienztools. Institutionelle Investoren wie REITs und Pensionskassen stehen unter Druck, ESG-Kriterien in ihre Portfolios zu integrieren. Die Technologie bietet hier eine skalierbare Lösung, die sowohl regulatorische Anforderungen als auch betriebswirtschaftliche Ziele erfüllt. [5][6][7]

Die Gastronomie- und Hotelleriebranche steht vor strukturellen Herausforderungen, darunter steigende Betriebskosten und Fachkräftemangel. Foodforecasts Ansatz zielt darauf ab, diese Probleme durch datengetriebene Automatisierung zu entschärfen. Die 8-Mio.-Euro-Runde ermöglicht die Skalierung der Technologie in weiteren europäischen Märkten, insbesondere in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für Asset Manager bedeutet dies eine Chance, bestehende Immobilienportfolios durch digitale Upgrades zukunftsfähig zu machen. [1][2]

Nachhaltige PropTech-Lösungen wie Foodforecast gewinnen an Bedeutung, da sie messbare Impact-Kennzahlen liefern. Die Reduktion von Lebensmittelabfällen um 40 % korreliert direkt mit einer Verringerung des CO₂-Fußabdrucks von Betrieben. Dies ist für Investoren relevant, die unter dem Druck von Regularien wie der EU-Taxonomie stehen. Gleichzeitig bieten solche Lösungen eine Antwort auf die wachsende Nachfrage von Mietern nach nachhaltigen Betriebsmodellen — ein entscheidender Faktor für die langfristige Wertentwicklung von Immobilien. [3][8]

Die Finanzierungsrunde von Foodforecast spiegelt einen breiteren Trend wider: Institutionelle Investoren setzen vermehrt auf PropTech-Startups, die operative Effizienz mit Nachhaltigkeit verbinden. Laut einer Studie des Blackprint-Reports vom Februar 2026 flossen 2025 rund 240 Mio. Euro in PropTechs mit Fokus auf Sanierung und Bestand. Foodforecasts Modell zeigt, dass solche Investitionen nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll sind — ein zentrales Argument für die Integration in Immobilienportfolios. [5][6]

Für Investoren bietet Foodforecasts Technologie eine doppelte Renditechance: Einerseits durch direkte Kosteneinsparungen für Betreiber, andererseits durch die Steigerung der Attraktivität von Immobilien für nachhaltigkeitsorientierte Mieter. Die 8-Mio.-Euro-Runde unterstreicht das Vertrauen der Investoren in skalierbare Lösungen, die sowohl ökologische als auch betriebswirtschaftliche Ziele adressieren. Angesichts des wachsenden Drucks auf die Gastronomiebranche, effizienter zu wirtschaften, könnte Foodforecast zu einem Standardtool für Hotel- und Großküchenbetreiber werden. [1][2]

Hintergrund

Der DACH-PropTech-Markt entwickelt sich zunehmend zu einem Treiber für nachhaltige Innovationen im Immobiliensektor. Foodforecast Technologies steht exemplarisch für diesen Trend: Die KI-gestützte Lösung zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen adressiert ein zentrales Problem der Gastronomie- und Hotelleriebranche, das jährlich Milliardenkosten verursacht. Gleichzeitig bietet die Technologie institutionellen Investoren eine Möglichkeit, ESG-Kriterien in ihre Portfolios zu integrieren — ein entscheidender Faktor angesichts strengerer Regularien und wachsender Nachfrage nach nachhaltigen Immobilien.

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