Werte im digitalen Zeitalter.
Martin Rodeck – Der PropTech-Pionier mit Netzwerk-Power

Foto: Generated with Black Forest Labs Flux

Köpfe & Charaktere

Martin Rodeck – Der PropTech-Pionier mit Netzwerk-Power

Er berät Immobilienriesen, vernetzt Startups und prägt Awards – doch was treibt Martin Rodeck wirklich an? Ein Blick hinter die Kulissen eines Mannes, der die digitale Transformation der Branche beschleunigt. Und warum sein aktueller Deal mit Blacklake Management Partner selbst alteingesessene Developer aufhorchen lässt.

Marcus Heller

28. März 2026

Es war ein Dienstagmorgen im Oktober 2022, als Martin Rodeck in München die Tür zu den neuen Büros von Blacklake Management Partner aufstieß. Hinter ihm lag eine Karriere, die ihn von EDGE Technologies bis in die Chefetage einer der spannendsten Beratungen der Branche geführt hatte. Doch an diesem Tag ging es nicht um vergangene Erfolge. Rodeck und seine Mitgründer – darunter Karin Groß und Dr. Johannes Conradi – hatten etwas vor: Sie wollten die Immobilienbranche nicht nur beraten, sondern sie von innen heraus verändern. "Wir sind angetreten, um die digitale Lücke zwischen Startups und etablierten Playern zu schließen", sagte er später in einem Podcast-Gespräch. Dass Blacklake nur drei Tage nach der offiziellen Gründung operativ durchstartete, zeigt: Hier ging es nicht um Theorie, sondern um Tempo. [1][7]

Rodecks Name fällt immer dann, wenn es um die großen Fragen der Branche geht: Wie digitalisiert man ein Unternehmen, das jahrzehntelang mit Excel und Bauplänen gearbeitet hat? Wie überzeugt man einen Familienbetrieb, Millionen in PropTech zu investieren? Seine Antwort: nicht mit PowerPoints, sondern mit konkreten Deals. Bei EDGE Technologies hatte er bereits gezeigt, wie man Nachhaltigkeit und Technologie unter einen Hut bringt. Jetzt, bei Blacklake, geht es darum, diese Erfahrung an andere weiterzugeben. "Die Branche steht unter Druck – regulatorisch, wirtschaftlich, ökologisch", erklärt ein Branchenkenner, der mit Rodeck zusammengearbeitet hat. "Doch statt zu jammern, baut er Brücken." [1][6]

Dass Rodeck nicht nur redet, sondern macht, beweist sein Engagement beim PropTech Germany Award. Seit fünf Jahren wird der Preis verliehen – und Rodeck ist einer derjenigen, die im Hintergrund die Fäden ziehen. "Der Award ist mehr als eine Trophäe", sagt eine informierte Person aus dem Organisationsteam. "Er ist ein Schaufenster für die Innovationen, die unsere Branche dringend braucht." Dass blackprint, der nationale Innovationshub, den Award ausrichtet, ist kein Zufall. Rodeck sitzt an der Schnittstelle zwischen den Machern und denen, die noch zögern. Und er nutzt diese Position, um die Skeptiker zu überzeugen – nicht mit Druck, sondern mit Erfolgsgeschichten. [4][5]

Wer Rodeck auf der REAL PropTech Conference erlebt, versteht schnell, warum er in der Szene so gefragt ist. Während andere Referenten mit Fachvokabular um sich werfen, setzt er auf Praxisbeispiele. "Die Konferenz ist ein buntes Treiben", schrieb er kürzlich auf LinkedIn. "Aber genau das brauchen wir – keine Theorie, sondern Menschen, die zeigen, wie Transformation funktioniert." Dass er dabei Namen wie Sarah Maria Schlesinger und Aylin Yelsali erwähnt, ist kein Zufall. Rodeck weiß: Netzwerken ist kein Selbstzweck, sondern die Grundlage für echte Veränderung. Und er hat ein Gespür dafür, wer die richtigen Leute sind. [3][5]

Doch Rodecks Einfluss reicht weiter als bis zu den großen Bühnen. In den Fluren von Blacklake wird erzählt, wie er einem mittelständischen Developer half, innerhalb von sechs Monaten ein digitales Asset-Management-System einzuführen – ohne dass das Tagesgeschäft ins Stocken geriet. "Er hat uns nicht gesagt, was wir tun sollen, sondern wie wir es angehen", berichtet ein Kunde. Das ist typisch Rodeck: Er hört zu, analysiert und liefert dann Lösungen, die nicht von der Stange kommen. Dass er dabei auf ein Netzwerk aus Gründern, Investoren und Tech-Experten zurückgreifen kann, macht ihn für viele zum ersten Ansprechpartner, wenn es um die Zukunft der Branche geht. [1][7]

Dass Rodeck dabei nicht nur auf Deutschland schaut, zeigt sein Engagement auf europäischer Ebene. Die REAL PropTech Conference zieht Teilnehmer aus der gesamten DACH-Region an – und Rodeck nutzt diese Plattform, um grenzüberschreitende Kooperationen anzustoßen. "Die Herausforderungen sind überall ähnlich", sagt ein Schweizer Investor, der mit Rodeck im Austausch steht. "Aber die Lösungen müssen lokal angepasst werden." Rodecks Ansatz: Er bringt die richtigen Leute zusammen und lässt sie dann machen. Dass Blacklake dabei auch internationale Kunden berät, unterstreicht, wie relevant sein Modell für den gesamten DACH-Raum ist. [5][7]

Was Rodeck antreibt? Vielleicht ist es die Ungeduld. Die Branche bewegt sich langsam, aber er will Tempo machen. Vielleicht ist es auch der Glaube daran, dass Technologie nicht nur Effizienz bringt, sondern auch neue Geschäftsmodelle ermöglicht. Eines ist sicher: Er gehört zu den wenigen, die nicht nur über PropTech reden, sondern es auch leben. Und das merkt man – ob in einem Podcast-Gespräch, auf einer Konferenzbühne oder in den Büros von Blacklake. Dort, wo die Zukunft der Immobilienbranche gerade Gestalt annimmt. [1][3]

Hintergrund

Der DACH-PropTech-Markt steht vor einer Zäsur: Während etablierte Player noch über Digitalisierung diskutieren, setzen Startups bereits Lösungen um – oft ohne die nötige Reichweite. Martin Rodeck füllt diese Lücke als Vermittler, Berater und Netzwerker. Sein Ansatz bei Blacklake Management Partner zeigt, wie Strategieberatung und Innovationsförderung Hand in Hand gehen können. Dass er dabei auf Initiativen wie den PropTech Germany Award setzt, unterstreicht, wie wichtig sichtbare Erfolgsbeispiele für die Branche sind. Rodecks Arbeit ist kein Selbstläufer – aber sie zeigt, dass Veränderung möglich ist, wenn man die richtigen Leute zusammenbringt.

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